Unsere Trainingsassistenten


Yvonne und Melanie Floth

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Meine beiden Töchter waren drei und vier Jahre alt, als unser Welpe "Ronko" bei uns einzog. Sie sind sozusagen "mit Hunden aufgewachsen".
Da sie beide ein sehr gutes Gefühl für Tiere haben, helfen sie uns häufig im Training und in der Hundepension.
Bei Mantrailingseminaren sind sie als Figuranten dabei.

Ronko

© by www.hundetraining-hand-in-hand.deRonko ist eine Mischung aus Labrador und Hovawart.

Im Dezember 1999 kam er im Alter von 12 Wochen zu uns. Damals lebte ich noch mit meiner Familie in Uffing am Staffelsee. Ronko zeigte uns sehr schnell, dass wir über Hundeerziehung noch sehr wenig wussten. Wir entschlossen uns daher, professionelle Hilfe  in Anspruch zu nehmen. Ronko hatte ein Nachbarskind gezwickt.

 Das Gutachten dieses Hundetrainers erschütterte uns zutiefst:

Er prophezeite uns, dass unser „sehr dominanter“ Rüde eingeschläfert werden müsse, noch bevor er ein Jahr alt geworden wäre. So gab er uns Verhaltensregeln mit auf den Weg, von denen ich heute weiß, dass sie in der modernen Hundeerziehung nichts verloren haben, wie z. B. die Streichung sogenannter „Privilegien“, das über Wochen andauernde Ignorieren des Hundes, die Verwendung von Wurfketten, Kettenwürgern, usw.

In den folgenden Wochen versuchten wir das Konzept dieses Trainings einigermaßen konsequent einzuhalten, mussten aber sehr rasch feststellen, dass wir so nicht mit unserem Hund leben wollten. Auch „Ronko“ zog sich immer mehr zurück und war - genau wie wir - sehr unglücklich in seiner Situation. Wir hatten das Gefühl, das er dringend eine Aufgabe brauchte, die ihn auslastete und seinen Bedürfnissen entsprach. So begann ich mit ihm eine Ausbildung bei der Bergwacht zum Lawinen- und Rettungshund. Seit dem ersten Trainingsabend war unser Hund wie ausgewechselt: Er war ausgeglichen, aufmerksam und es kam vor allen Dingen nie wieder zu irgendwelchen Beißvorfällen.

Nanuk

© by www.hundetraining-hand-in-hand.deIn der Zwischenzeit kam dann „Nanuk“ zu uns, eine etwa 4-jährige Schäferhund-Mischlingsdame,die etwa 3 Jahre lang an einer sog. „elektronischen Leine“ geführt wurde, was bedeutet, dass sie über eine sehr lange Zeit mit einem Elektrohalsband mißhandelt wurde.

Sie zeigte Menschen gegenüber, besonders Männern (der Hundetrainer war ein Mann), ein ausgeprägtes Scheueverhalten:
Nanuk verkroch sich bei dem kleinsten Geräusch und ließ sich von mir über einen Zeitraum von etwa einem Monat gar nicht anfassen.
Erst mit der Zeit überwand sie nach und nach ihre Ängste, orientierte sich sehr stark an „Ronko“, der ihr zeigte, dass die Welt und die Menschen gar nicht so schlimm sind.
Heute ist Nanuk wieder eine selbstsichere Hündin, die mit nichts und mit Niemandem Probleme hat, wir aber mit ihrem sehr ausgeprägten Jagdverhalten, na ja, nobody is perfect.

Tequila

© by www.hundetraining-hand-in-hand.deIm März 2007 holten wir Tequila im Alter von ca. 1,5 Jahren aus dem Tierheim Schongau.

Aus seiner Vorgeschichte wußten wir, dass der kastrierte Rüde zusammen mit seinem Bruder in einem Ziegenstall auf Gran Canaria gelebt hat, kaum Menschenkontakt hatte,und mit etwa einem  Jahr ins Tierheim Schongau kam.
Außerdem warnte man uns, dass dieser kleine Colliemischling jeden Zaun überwinden könne.
Tequila zeigte sich uns gegenüber absolut scheu und ängstlich, mit unseren Hunden verstand er sich dagegen von Anfang an hervorragend.
Am Tag seiner Ankunft durfte er natürlich auch unseren Garten erkunden.

Nach nur einer halben Stunde in seinem neuen Zuhause beschloss er dann aber, über den 1,5 Meter hohen Zaun zu flüchten.
Wir suchten ihn überall, riefen Polizei und Tierheime an und waren völlig verzweifelt.
Nach elf langen Stunden kam er dann aber wieder von allein zu uns zurück.
Seit diesem Tag wissen wir, dass Tequila sich für uns entschieden hat.

Susie

© by www.hundetraining-hand-in-hand.de Susie ist unsere jüngste Assistentin. Sie kam im Januar 2010 im Alter von etwa 9 Wochen zu uns.

Einen Welpen zu integrieren und ihn auf das Leben vorzubereiten, ist nicht immer ganz einfach, es macht aber sehr viel Freude.
Bei uns hat Susie sehr viel Kontakt zu anderen Hunden.
So hoffen wir, dass sie sich zu einer selbstsicheren und gut sozialisierten Hündin entwickeln wird.